| Unter einem Praktikum wird eine praktische Arbeitszeit in einem Betrieb bzw. in einer Firma, bei der Stadtverwaltung usw. verstanden. Der Praktikant soll dabei seine theoretisch erworbenen Kenntnisse praktisch anwenden und zusätzlich praktische Erfahrungen für seinen weiteren Berufsweg sammeln. Für viele Schüler und Studenten bedeutet ein Praktikum auch eine Orientierungshilfe für die Berufswahl.
Bei vielen Studiengängen, insbesondere Diplomstudiengänge (z.Bsp. Informatik, BWL, Bauingenieurwesen, Elektrotechnik) an Universitäten und Fachhochschulen, ist ein Praktikum bis zum Vordiplom pflicht. Man spricht dabei auch von einem Pflichtpraktikum bzw. von Pflichtpraktika. Nach Abschluss eines Praktikum empfielt es sich eine sogenannte Praktiumsbestätigung vom Betrieb oder der Firma, bei welcher man tätig war, ausstellen zu lassen. Oftmals wird auch ein umfangreicher Praktikumsbericht bzw. Praktikabericht verlangt. Eine enstsprechende Vorlage (Richtlinien, formale Anforderungen) erhält man bei seiner Fakultät.
Ein Praktikum wird meist bezahlt, d.h. man bekommt eine geringe Entlohung. Auf Grund des Mangels an Praktikaplätzen und der Vielzahl an potentiellen Praktikanten, werden auch häufig unbezahlte Pratikastellen angeboten. Die Dauer des Praktikums ist abhängig vom eigenen Willen und ist bei Pflichtpraktika vorgeschrieben. An Universitäten beträgt die Dauer dabei ca. 12 Wochen an Fachhochschulen wird meist zusätzlich ein ganzes Semester verlangt bzw. ist dafür vorgesehen.
Obwohl bei vielen Studiengängen kein Praktikum vorgeschieben ist, sollte man sich um einen Praktikumsplatz bemühen. Denn häufig werden bei der Einstellung praktischen Erfahrungen vorausgesetzt bzw. Einsteiger mit praktischen Erfahrungen bevorzugt.... |