16.08.2006
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Was bei Essstörungen im Gehirn passiert: RUB-Psychologie sucht Studienteilnehmerinnen (idw) |
Was zeichnet die Gehirnaktivität essgestörter Patienten aus und wie ändert sie sich durch eine Psychotherapie? Diese Fragen ergründen Psychologen der Ruhr-Universität um Dr. Silja Vocks (Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie). Sie untersuchen die Gehirnaktivität von Frauen mit Essstörungen vor und nach einer Psychotherapie mittels funktioneller Kernspintomographie. Für die Studie suchen sie noch Probandinnen, die an Magersucht, Bulimie oder Essanfällen leiden. Die Patientinnen können im Rahmen der Studie an einer Gruppentherapie über zehn Sitzungen teilnehmen, die auf ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper zielt. Informationen erhalten sie unter Tel. 0234/32-27788.
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Bochum, 16.08.2006 Nr. 269
Was bei Essstörungen im Gehirn passiert Kernspintomographie stellt Therapieerfolge dar RUB-Psychologie sucht Studienteilnehmerinnen
Was zeichnet die Gehirnaktivität essgestörter Patienten aus und wie ändert sie sich durch eine Psychotherapie? Diese Fragen ergründen Psychologen der Ruhr-Universität um Dr. Silja Vocks (Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie). Sie untersuchen die Gehirnaktivität von Frauen mit Essstörungen vor und nach einer Psychotherapie mittels funktioneller Kernspintomographie. Für die Studie suchen sie noch Probandinnen, die an Magersucht, Bulimie oder Essanfällen leiden. Die Patientinnen können im Rahmen der Studie an einer Gruppentherapie über zehn Sitzungen teilnehmen, die auf ein gesundes Verhältnis zum eigenen Körper zielt. Informationen erhalten sie unter Tel. 0234/32-27788.
Erfolgskontrolle der Psychotherapie
Für die Untersuchung zeigen die Forscher den Frauen während einer funktionellen Kernspintomografie Fotos des eigenen Körpers aus verschiedenen Perspektiven, Fotos von anderen Frauen und neutrale Bilder. Während der Konfrontation mit den Bildern beobachten sie die Aktivität des Gehirns: Die funktionelle Kernspintomographie kann anhand der stärkeren Durchblutung aktiver Hirnbereiche die Aktivierungsmuster bildlich darstellen. "Interessant ist für uns natürlich besonders der Vergleich zwischen der Hirnaktivität vor und nach einer Psychotherapie", erklärt Dr. Vocks. "Nachdem verschiedene Studien den Erfolg unserer Körperbildtherapie bei Essstörungen belegt haben, hoffen wir nun auch auf dieser Ebene den Erfolg dokumentieren zu können."
Eigenes Gehirn in 3D
Die Untersuchung im Kernspintomographen ist nebenwirkungsfrei. Die Probandinnen erhalten eine 3D-Darstellung ihres eigenen Gehirns auf CD-ROM und werden nach Ablauf der Untersuchung über die Studienergebnisse informiert. Frauen mit Essstörungen, die sich für eine Teilnahme interessieren, können sich beim Zentrum für Psychotherapie unter der Telefonummer 0234-32-27788 oder der E-Mail-Adresse vocks@kli.psy.ruhr-uni-bochum.de melden, um einen Termin für ein Vorgespräch zu vereinbaren.
Weitere Informationen
Dr. Silja Vocks, Arbeitseinheit Klinische Psychologie und Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, GAFO 03/924, Tel. 0234/32-23106 vocks@kli.psy.ruhr-uni-bochum.de
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Weiterführende Infos zum Thema:
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Autor/Verfasser:
Dr. Josef König
Position: Pressesprecher(in)
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: 0234/32-22830; -23930
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Datum der Veröffentlichung: 16.08.2006
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